Ich komme nun endlich dazu meine Erlebnisse des letzten Wochenendes blogmäßig zu verarbeiten. Zusammen mit 20 weiteren Läufern habe ich am 20. Staffelmarathon auf dem Tempelhofer Feld teilgenommen. Die Running Twins Henrik und Marek habe die vier Staffeln organisiert. Die Teilnahme sollte unter dem Motto “Laufen und Helfen” stehen, sodass man mit dem Team World Vision einen Adressaten für Hilfe mit an Bord genommen hat.

Alles fing am Samstag Abend in einer Tempelhofer Pizzaria an, wo ich die meisten Staffelmitstreiter, die ich zuvor nur über das Internet kannte, persönlich kennen lernen konnte. Lars von World Vision hat die Gelegenheit genutzt den Teilnehmern die Ziele und die Arbeit der Hilfsorganisation näher zu bringen. Leider sind die Teamshirts, die Lars organisiert hat, nicht rechtzeitig geliefert worden. Nur Henrik, Nadin, Lars und ich hatten am Renntag ein Teamshirt.

Die Strecke des Staffelmarathons war eine 5 km-Runde auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, die von den jeweils 5 Teilnehmern pro Staffel 8 mal zu durchlaufen war. Um auf die 42,195 km zu kommen wird der erste Staffelabschnitt über die 2. Startbahn verlängert, so dass die ersten beiden Runden 12,2 km lang sind.

Der Staffelwechsel findet in Hangar 6 des Tempelhofer Flughafengebäudes statt, Die letzten 500 Meter vor dem Hangar bildet eine Gasse auf Teamzelten, Das Zelt der Running Twins war dicht am Eingang des Hangars, sodass der Weg zur Staffelübergabe recht kurz war. Für Verpflegung hatten meine Staffelmitsttreiter und ich reichlich gesorgt.

Um 10.30 Uhr wurde die ca. 1700 Marathon- und Halbmarathonstaffeln auf die Strecke geschickt. Ich war an zweiter Stelle in der blauen Staffel dran. Ich habe gehofft mit einem 5:30er Schnitt der 10 km Abschnitt in 55 Minuten absolvieren zu können. Leider lief es nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt  habe. In den letzten Wochen nach dem Marathon hatte ich auf Schnelligkeit im Training verzichtet und mehr auf Regeneration gesetzt. Während der ersten Runde hatte ich leichte Probleme mit den Schienbeinen, die sich allerdings ein der zweiten Rund erledigt haben.

Mit einer 56:00 kann ich angesichts der langen Laufsaison ganz zufrieden sein. Die anderen Teilnehmer der blauen Staffel (Andreas , Heiko, Andre und Miloz) haben erheblich bessere Zeiten hingelegt haben. Am Ende stand für die blaue Staffel eine 3:14:01 auf der Uhr. Neben dem sportlichen Ergebnis blieb das unvergessliche Gemeinschaftserlebnis neben der Strecke und den unvergleichlichen Sportsgeist der anderen Teilnehmer gespürt zu haben.

An dieser Stelle noch einmal meinen Dank an die Running Twins für die Organisation und wenn es sich einrichten lässt, wäre ich im nächsten Jahr gerne wieder dabei.